Meine DSA-Helden

Yann Gerrich (Schmuggler/Schieber)

Yanns Revier ist die Reichsstraße zwischen Punin und Vinsalt, auf der er sich lange Zeit sein Einkommen durch das Schmuggeln und Verkaufen von Alkoholika aus dem Horasreich verdiente. Dabei brachte ihn sein impulsives Wesen schon des öfteren in große Schwierigkeiten (und in den Besitz einer echten horasischen Balestrina...) - denen er dank seines sprichwörtlichen Glücks noch jedes Mal entkommen konnte. Nach einigen unglücklichen "Missverständnissen" war er dennoch gezwungen, seine geliebte Heimat für ein Weilchen zu verlassen...

Vorteile: Breitgefächerte Bildung, Glück, Herausragendes Gehör, Richtungssinn, soziale Anpassungsfähigkeit, Verbindungen
Nachteile: Aberglaube (Elfen), Gesucht (Horasreich), Goldgier, Neugier, impulsiv, Jähzorn
Herausragende Talente: Säbel, Schleichen, Sich verstecken, Überreden (feilschen)

 


Yerodin Lessandero Lafayotte (Magus phantasmagoricus, vulgo Illusionsmagier)

Yerodin (oder kurz Yeto) ist der zweitgeborene Sohn des ermordeten Grangorer Städtmeisters Alf Lafayotte (siehe Die Bettler von Grangor). Nachdem sein älterer Bruder als Erbe des Handelshauses von vornherein feststand, suchte man nach einem vernünftigem Beruf für den lebendigen, aufmüpfigen Jungen. Zum Glück stellte sich heraus, dass er die Gabe besitzt, so dass er sogleich auf die ortsansässige Illusions-Akademie geschickt wurde. Wie an dieser Akademie üblich, musste auch Yeto zusätzlich einen Handwerksberuf erlernen. Als Feinschmecker fiel ihm die Wahl dabei nicht schwer: Er wurde Koch.

Nach seinem Abschluss hatte er keine große Lust, bei irgendeinem Popanz als Hofmagier anzuheuern, zumal sich mit Illusionsmagie auch so ab und zu ein paar Silberlinge verdienen lassen. So beschloss er, erst einmal möglichst viel vom aventurischen Kontinent (und seiner Küche und natürlich auch seiner Damenwelt) kennen zu lernen. Dass er dabei immer wieder in aufregende Abenteuer hineinstolpert, ist ihm nur recht. Nach seiner Erhebung zum Magus legte er vor kurzem in Zorgan sein Zweitstudium ab. Diese Wahl verwundert nicht, wurde er doch in letzter Zeit öfters in Begleitung einer hübschen Zorganer Adepta gesichtet...

Vorteile: Akademische Ausbildung, Vollzauberer, Begabung für Illusionszauber, Gutes Gedächtnis, Astrale Regeration I
Nachteile: Neugier, Verpflichtungen (Familie), Eitelkeit, Kranheitsanfällig, Raumangst, Unfähig für Naturtalente, Damonologie und Beschwörung
Herausragende Talente: Betören, Kochen
Wichtige Zauberfertigkeiten: Auris Nasus, Duplicatus, Ignorantia, Aureolus (Zitat: "Nehmt Ihr auch Gold?"), Blitz dich find, Plumbumbarum

 


Thallian Löwenhaupt von Donnerbach, Ritter der Göttin (Rondrageweihter)

Thallian ist mit Sicherheit kein gewöhnlicher Geweihter der Leuin, schon allein wegen seiner elfischen Mutter. Aufwachsen sollte er bei seinem Vater, einem Dorfschuster aus der Nähe von Trallop. Allerdings lief er diesem schon sehr früh davon und wurde kurz darauf von Gauklern aufgenommen. Dort lernte er das Messerwerfen und einige Reit-Kunststückchen. Nach einer tragischen Liebesgeschichte, die ihn einfach nicht loslassen wollte, fand er schließlich Trost bei einem umherziehenden Rondrageweihten. Dieser wies ihm den Weg der Ehre und des Schwerts, und kurze Zeit später trat er in Donnerbach den Novizendienst an.

So wichtig ihm seine heilige Pflicht auch ist, seine halbelfisch-gauklerische Natur wird er wohl nie ganz aufgeben. Er liebt es, sich mit der "Stimme wie Donnerhall" das Wort zu verschaffen. Zur Entspannung übt er sich immer noch im Messerwerfen, allerdings fiele es ihm im Traum nicht ein, seine Messer unehrenhaft auf Menschen zu werfen!

Nach seinem heldenhaften Kampf in der Dritten Dämonenschlacht und seinem Einsatz auf Burg Falkenwind erhielt Thallian in seinem Heimattempel Donnerbach endlich die Weihe zum Ritter der Göttin.

Vorteile: Gutaussehend, Akademische Ausbildung, Geweiht, Hohe Lebenskraft, schnelle Heilung
Nachteile: Moralkodex (Rondra), Verpflichtungen (Rondrakirche), Raumangst, Neugier, Angst vor Ratten, Krankheitsanfällig, Unfähig für Schleichen
Herausragende Talente: Körperbeherrschung, Selbstbeherrschung
Kampfmanöver: Aufmerksamkeit, Finte, Wuchtschlag, Ausfall, Sturmangriff, Meisterparade, Gegenhalten, Windmühle

 


Amosh ter Yelgorah (Söldner)

Amosh wurde als ältester Sohn eines Al'Anfaner Rauschkraut-Händlers geboren. Nachdem er sich als Beschützer reicher Kaufleute einen Namen gemacht hatte, wurde er vom Haus Ulfhart als Leibwächter angeheuert. Es stellte sich heraus, das Amosh nicht nur gut mit dem Schwert umgehen konnte, sondern auch dazu fähig war, einen Tod als Unfall zu tarnen. So bekam er immer wieder diverse "Sonder-Aufträge", wenn ein Emporkömmling glaubte, er könne sich mit den Silberbergern anlegen.

Bei einem dieser Aufträge jedoch unterlief ihm ein folgenschweres Missgeschick: Anstatt die Tochter eines reichen Kaufmanns zu vergiften, verliebte er sich in sie und verhalf ihr zur Flucht. Natürlich blieb das nicht geheim, und die wütenden Ulfharts beauftragten die Hand Borons, den Versager zu eliminieren. Als er daraufhin überstürzt seine geliebte Heimat verließ, verlor er dummerweise die Spur seiner Angebeteten.

Seit diesem Tag ist Amosh auf der Flucht. Meist tritt er unter dem Decknamen Tito Salinez aus Mengbilla auf. Sein "Rausschmiss" aus Al'Anfa bedeutet jedoch nicht, dass er mit seiner Heimat gebrochen hat: Er ist immer noch streng gläubiger Boron-Anhänger und auch die Sklaverei ist für ihn etwas ganz selbstverständliches. Wenn er Geld braucht, schließt er sich einer Abenteurer-Gruppe an, ansonsten treibt ihn die Sehnsucht nach der "Perle des Südens" und nach seiner Herzensdame von einem Ort zum nächsten.

Herausragende Talente: Scharfe Hiebwaffen, Schusswaffen (Bogen), Klettern, Körperbeherrschung, Schleichen, Sich verstecken